Funkwerk AG veröffentlicht Konzernjahresabschluss 2013

  • Zusätzliche Maßnahmen zur Neuaufstellung umgesetzt
  • Konzernumsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche verringert sich um 12 % auf 94,8 Mio. Euro
  • Operatives Betriebsergebnis bei 0,1 (Vorjahr: 2,2) Mio. Euro; Ergebnis nach Steuern von -7,3 Mio. Euro auf -5,1 Mio.   Euro verbessert
  • Prognose 2014: Moderater Umsatzzuwachs auf 100 Mio. Euro und positives ope-ratives Betriebsergebnis von rund 2 Mio. Euro erwartet 
  • Anschlussfinanzierung nach Auslaufen des Konsortialdarlehens gesichert

Kölleda, 16. April 2014 – Die Funkwerk AG erzielte im Geschäftsjahr 2013 in den fortgeführten Geschäftsbereichen einen Konzernumsatz von 94,8 Mio. Euro, der rund 12 % unter dem vergleichbaren Vorjahreswert blieb (Vorjahr: 107,3 Mio. Euro). Sowohl im Segment Traffic & Control Communication als auch im Bereich Security Communication reduzierte sich das Umsatzvolumen auf 47,9 (Vorjahr 56,3) Mio. Euro bzw. 46,9 (Vorjahr: 50,9) Mio. Euro. Die Werte aus beiden Jahren wurden jeweils um veräußerte Unternehmensteile bereinigt. 2013 verkaufte Funkwerk die Microsyst Systemelectronic GmbH in Weiden, die britische Tochtergesellschaft Funkwerk Information Technologies York Limited und die Funkwerk eurotelematik GmbH, Ulm. Außerdem trennte sich die Gruppe nach sorgfältiger Chancen-/Risikenabwägung vom Geschäftsbereich Betriebsleit- und Signaltechnik, der im Wesentlichen am bisherigen Standort Kiel angesiedelt war. Wirtschaftlich fand die Transaktion zum 1. Januar 2014 statt, der endgültige Vollzug erfolgte Anfang dieser Woche.

Die konzernweiten Auftragseingänge summierten sich 2013 auf 91,8 Mio. Euro gegenüber 96,3 Mio. Euro im Vorjahr. Nachdem mehrere Auftragsvergaben lediglich zeitlich verschoben wurden, rechnet die Gesellschaft 2014 mit einem Nachholeffekt. Der Auftragsbestand lag Ende Dezember bei 45,3 (Vorjahr: 47,2) Mio. Euro.

Neben den Verkäufen, mit denen Funkwerk eine Konzentration auf ihr angestammtes Kerngeschäft und rentable Einheiten anstrebt, prägten Restrukturierungsarbeiten im WerkSalzgitter, Fertigungsverlagerungen und Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität den Geschäftsverlauf. Das operative Betriebsergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche vor Wertkorrekturen und Restrukturierungsaufwendungen war mit 0,1 (Vorjahr: 2,2) Mio. Euro leicht positiv. Das EBIT verbesserte von -4,7 Mio. Euro auf -1,3 Mio. Euro. Hierfür waren deutlich verringerte Restrukturierungsaufwendungen sowie Wertkorrekturen verantwortlich. Nach Steuern reduzierte sich der Nettofehlbetrag von -7,3 Mio. Euro auf -5,1 Mio. Euro. Daraus errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von -0,63 (Vorjahr: -0,90) Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr 2014 prognostiziert die Funkwerk AG einen leichten Umsatzanstieg auf rund 100 Mio. Euro im Konzern. Dabei setzt sie auf organisches Wachstum, einen beständigeren Grundumsatz, den Ausbau der Serviceaktivitäten und eine zunehmende Internationalisierung. Besondere Chancen sieht die Gesellschaft im Bereich ganzheitlicher Lösungen und will sich als Spezialist für anspruchsvolle Systeme positionieren. Das operative Betriebsergebnis im Konzern verbessert sich im laufenden Jahr voraussichtlich auf rund 2 Mio. Euro.

Im März 2014 unterzeichnete die Funkwerk AG mit der Hörmann Holding GmbH & Co. KG und der Hörmann Finance GmbH, beides Unternehmen des Mehrheitsaktionärs, Verträge zur Sicherung der Anschlussfinanzierung, nachdem der bisherige Konsortialdarlehensvertrag mit drei deutschen Banken auslief. Mit einem unbefristeten Avalrahmen von bis zu 20 Mio. Euro und einer zusätzlichen Factoring-Vereinbarung wurde eine stabile Grundlage für die Zukunft der Funkwerk AG geschaffen.

Den vollständigen Konzernjahresabschluss finden Sie im Anhang.

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