Pressemitteilung zum Jahresabschluss 2015

  • Funkwerk AG: Konzernumsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche steigt im Geschäftsjahr 2015 um 3,5 % auf 75,7 (Vorjahr: 73,2) Mio. Euro
  • Bereinigtes Betriebsergebnis 2015 verbessert sich von 3,7 Mio. Euro auf 4,8 Mio. Euro
  • Prognose 2016: Stabiles Umsatzniveau und Betriebsergebnis von mindestens 4 Mio. Euro erwartet

Kölleda, 22. April 2016 – Die Funkwerk AG erzielte im Geschäftsjahr 2015 sichtbare Fortschritte bei der Verfolgung ihrer Ziele: Obwohl die Rahmenbedingungen erneut schwierig waren, konnte das Unternehmen sowohl sein Geschäftsvolumen erhöhen als auch die Ertragslage deutlich verbessern. Der nach HGB ermittelte Konzernumsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche stieg um 3,5 % auf 75,7 (Vorjahr: 73,2) Mio. Euro. Dabei wurden die 2015er- sowie die Vorjahreswerte um den im Berichtsjahr mehrheitlich veräußerten Bereich Sicherheitstechnik bereinigt, um ein zukunftsorientiertes Bild der Geschäftsentwicklung in der künftigen Konzernstruktur zu geben. Ohne Bereinigung wies der Funkwerk-Konzern 2015 einen leicht erhöhten Umsatz von 95,1 (Vorjahr: 94,1) Mio. Euro aus.

Kräftig zugenommen hat im abgelaufenen Jahr der konzernweite bereinigte Auftragseingang: Insgesamt erhielt Funkwerk 2015 neue Bestellungen in Höhe von 82,0 Mio. Euro gegenüber 70,1 Mio. Euro im Vorjahr. Ausschlaggebend war vor allem ein Großauftrag des führenden niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN, der die Umrüstung aller Zugfunkanlagen im niederländischen Personenverkehr auf ein neu entwickeltes GSM-R Funksystem zur Abschirmung der Kommunikation von Funkstörungen umfasst. Der angepasste Auftragsbestand im Konzern wuchs im Vergleich zum Jahresende 2014 von 42,7 Mio. Euro auf 49,0 Mio. Euro.

Das bereinigte Betriebsergebnis verbesserte sich im Berichtsjahr um 31,2 % auf 4,8 (Vor­jahr: 3,7) Mio. Euro. Neben dem höheren Umsatzvolumen trugen dazu der Ausbau des margenstärkeren Software-Geschäfts sowie die zahlreich umgesetzten Kosteneinsparungen bei. Beim Netto-Ergebnis, das in den fortgeführten Geschäftsbereichen von 1,7 Mio. Euro auf 12,3 Mio. Euro stieg, machten sich positive Steuereffekte von insgesamt 8,5 (Vorjahr: -0,1) Mio. Euro bemerkbar. Sie resultierten zum einen aus den 2015 umgesetzten umwandlungsrechtlichen Änderungen, durch die steuerliche Verlustvorträge genutzt und in der Folge latente Steuern in Höhe von 4,7 Mio. Euro erfolgswirksam aktiviert werden konnten. Zum anderen beendete Funkwerk einen seit mehreren Jahren laufenden Finanzgerichtsstreit, woraus sich weitere positive Steuereffekte ergaben. Inklusive der veräußerten Bereiche belief sich der Jahresüberschuss im Konzern 2015 auf 7,5 Mio. Euro nach einem Fehlbetrag von 1,8 Mio. Euro im Vorjahr.

Die Vermögens- und Finanzlage im Funkwerk-Konzern wurde 2015 ebenfalls weiter stabilisiert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich durch das verbesserte Ergebnis auf 35,2 % (31.12.2014 unbereinigt: 18,2 %). Das Working Capital reduzierte sich stichtagsbezogen um 40,7 % auf 16,6 (Vorjahr: 28,0) Mio. Euro, der Finanzmittelbestand erhöhte sich gegenüber Ende 2014 um 2,5 Mio. Euro auf 6,2 (Vorjahr: 3,7) Mio. Euro.

Im Geschäftsjahr 2016 rechnet Funkwerk mit einem gegenüber 2015 stabilen Konzernumsatz bei einem Betriebsergebnis von mindestens 4 Mio. Euro.

Der vollständige Konzernjahresabschluss kann im Downloadbereich abgerufen werden.

Die Funkwerk AG, Kölleda/Thüringen, ist als mittelständischer Technologiekonzern spezialisiert auf lösungsorientierte Informations-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme für den Schienenverkehr, Infrastruktur, Behörden und Unternehmen. Funkwerk-Produkte basieren auf modernsten Verfahren der Funk- und Kommunikationstechnik sowie der Datenverarbeitung und tragen zur Kostensenkung bei den Kunden bei.
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