Pressemitteilung zum Jahresabschluss 2016

  • Funkwerk AG: Geschäftsverlauf 2016 über den Erwartungen
  • Konzernumsatz erhöht sich um 2,3 % auf 77,4 (Vorjahr: 75,7) Mio. Euro
  • Betriebsergebnis steigt durch die Abrechnung von Großprojekten um 14,8 % auf 5,4 (Vorjahr: 4,7) Mio. Euro
  • Stellung als technologisch führender Anbieter ausgebaut
  • Prognose 2017: Umsatz von 77 Mio. Euro und Betriebsergebnis von etwa 4 Mio. Euro erwartet

Kölleda, 26. April 2017 – Die Funkwerk AG konnte 2016 ihr Ziel erreichen, die Geschäftsentwicklung weiter zu festigen. Der Konzernumsatz nahm gegenüber dem Vorjahreswert um 2,3 % auf 77,4 (Vorjahr: 75,7) Mio. Euro zu und übertraf die Prognose, die von einer Stabilisierung auf dem 2015er Niveau ausging. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 14,8 % auf 5,4 (Vorjahr: 4,7) Mio. Euro und lag damit deutlich über der Planung von 4 Mio. Euro. Dabei wurde die Ertragslage auch durch die Abrechnung von Großprojekten beeinflusst, die 2016 erfolgreich abgeschlossen wurden. Das Ergebnis nach Steuern belief sich 2016 auf 4,1 Mio. Euro. Der hohe Vorjahreswert von 12,3 Mio. Euro enthielt einmalige positive Steuereffekte von insgesamt 9,1 Mio. Euro. Alle Vorjahreswerte wurden um den im Geschäftsjahr 2015 verkauften Bereich Sicherheitstechnik bereinigt.

Grundlage für den soliden Geschäftsverlauf war die weitere Stärkung der technologischen Kompetenzen im Funkwerk-Konzern und die Sicherung bzw. der Ausbau der teilweise führenden Marktstellung. Im Bereich Zugfunk profitierte das Unternehmen vor allem vom Erfolg seines innovativen, störfesten Funkmoduls, für das nach einem 2016 beendeten Großprojekt in den Niederlanden bereits Folgeaufträge eingingen. Aufgrund einer gesetzlichen Änderung wird hier mit einer weiter wachsenden Nachfrage gerechnet, da Neuzulassungen für Funksysteme im Bahnverkehr künftig nur noch mit störfesten Filtermodulen zum Schutz der Kommunikation vor Einflüssen anderer Funknetze erfolgen. Auch in den Bereichen Reisendeninformation und Videosysteme konnte die Funkwerk AG ihr Know-how weiterentwickeln und neue Aufträge gewinnen. Im Fokus standen ganzheitliche Informations- und Sicherheitssysteme, die Reisende mit umfassenden Hinweisen und Auskünften versorgen bzw. dem weltweit gestiegenen Sicherheitsbedürfnis Rechnung tragen.

Insgesamt belief sich der Auftragseingang des Funkwerk-Konzerns im Berichtsjahr auf 80,5 Mio. Euro. Im Vorjahreswert von 82,0 Mio. Euro war der Großauftrag im Bereich Zugfunk aus den Niederlanden enthalten. Der Auftragsbestand per 31. Dezember nahm im Stichtagsvergleich leicht von 49,0 Mio. Euro auf 49,9 Mio. Euro zu. Er enthält unter anderem eine Bestellung der Deutsche Bahn AG für 700 neue Zugfunksysteme, die in den Jahren 2017 und 2018 in den drei Baureihen der Berliner S-Bahn zum Einsatz kommen.

Infolge der guten Ertragsentwicklung konnte 2016 auch die Vermögens- und Finanzlage im Funkwerk-Konzern weiter stabilisiert werden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich durch das verbesserte Ergebnis von 35,2 % auf 39,2 % und die liquiden Mittel wuchsen von 8,1 Mio. Euro auf 10,1 Mio. Euro.

Im Geschäftsjahr 2017 rechnet Funkwerk konzernweit mit einem Umsatz von etwa 77 Mio. Euro und einem Betriebsergebnis von rund 4 Mio. Euro. Dabei steht der besseren Rentabilität, insbesondere durch den weiteren Ausbau des Software-Geschäfts, der Wegfall der 2016 verbuchten Ergebniseffekte aus der Abrechnung der Großaufträge gegenüber. Die Finanz- und Vermögenslage wird sich weiter verbessern.

Der vollständige Konzernjahresabschluss kann unter www.funkwerk.com abgerufen werden.

Die Funkwerk AG, Kölleda/Thüringen, ist als mittelständischer Technologiekonzern spezialisiert auf lösungsorientierte Informations-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme für den Schienenverkehr, Infrastruktur, Behörden und Unternehmen. Funkwerk-Produkte basieren auf modernsten Verfahren der Funk- und Kommunikationstechnik sowie der Datenverarbeitung und tragen zur Kostensenkung bei den Kunden bei.
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