Chronik

Am Anfang war der Name „Funkwerk“.

Als 1992 der bayerische Unternehmer Dipl.-Ing. Hans Hörmann mit seinem Geschäftsführer Dr.-Ing. Hans Grundner die Firma im thüringischen Kölleda gründete, entschlossen sie sich, den traditionsreichen Namen „Funkwerk“ weiter fortleben zu lassen.  Funkwerk Kölleda entwickelte bereits seit 1948 Fernmeldetechnik und Rundfunkgeräte. Ausgesuchte Betriebsteile und einige Mitarbeiter starteten neu als Hörmann-Funkwerk Kölleda GmbH. Das war die Keimzelle der im August 2000 gegründeten Funkwerk AG

1992: Gründung der Hörmann-Funkwerk Kölleda GmbH.

1997: Die Hörmann Gruppe übernimmt als Ergänzung zu Funkwerk Kölleda im Zuge einer Privatisierung die Funkwerk Dabendorf GmbH.

2000: 16. August 2000: Die Funkwerk AG wird gegründet.
Sie vereint zunächst unter ihrem Dach zwei Unternehmen aus dem Hörmann-Verbund, nämlich die Funkwerk Dabendorf GmbH und die HÖRMANN Funkwerk Kölleda GmbH. Kölleda wird Firmensitz der Funkwerk AG.

15. November: Die Funkwerk AG geht an die Börse. Sie notiert zunächst im „Neuen Markt“ der
Frankfurter Wertpapierbörse. Trotz der bereits eingetrübten Börsenstimmung wird die Funkwerk-Aktie von den Experten zur Zeichnung empfohlen und erfolgreich platziert.

2001: Übernahme des Geschäftsbereichs „Mobile Security Communication“ am Standort Salzgitter von TENOVIS, Einbringung der Assets in die Funktel GmbH.

2002: Am 18. März 2002 wird Funkwerk im Auswahlindex NEMAX 50 gelistet.

2003: Am 1. Januar 2003 wechselt Funkwerk mit dem Ende des „Neuen Marktes“ in das Prime Standard Segment der Frankfurter Wertpapierbörse.
Funkwerk erwirbt aus der Insolvenzmasse der Plettac den Bereich Videosysteme, Einbringung der Assets in die Funkwerk videosysteme GmbH (vormals: Funkwerk plettac electronic GmbH)

2004: Die Funkwerk Aktie wird am 20. September 2004 in den Auswahlindex TecDax aufgenommen.

2005: Funkwerk konzentriert die Geschäftsaktivitäten auf dem Gebiet der Unternehmenskommunikation und gründet den strategischen Geschäftsbereich Enterprise Communication.

2006/2007: Funkwerk übernimmt den Bereich Information Technologies der Vossloh AG und gliedert diesen in den Geschäftsbereich Traffic & Control Communication (TCC) ein. Damit gewinnt Funkwerk ein rundes Portfolio für Informations- und Kommunikationsanlagen für den Schienenverkehr.

2008: Funkwerk konzentriert die Geschäftsaktivitäten auf dem Gebiet Sicherheitstechnik und gründet den strategischen Geschäftsbereich Security Communication (SC).

2011: Überarbeitung der Funkwerk-Strategie, Beginn der Neuaufstellung des Unternehmens, Konzentration auf die drei Kernbereiche TCC, SC und Automotive Communication (AC); Verkauf Alpha mess-steuer-regeltechnik GmbH

2012: Weiterführung der Überarbeitung der Funkwerk-Strategie, Trennung vom Bereich AC, Verkauf der Funkwerk Dabendorf GmbH

2013: Seit dem 14. Februar werden die Aktien der Funkwerk AG im Regulierten Markt der Börse München gehandelt. Mit Wirkung zum 08.03.2013 wurde die Zulassung zum Handel im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse widerrufen.