Corporate Governance

Vorstand und Aufsichtsrat von Funkwerk identifizieren sich mit den Grundsätzen einer transparenten verantwortlichen Leitung sowie Kontrolle des Unternehmens. Funkwerk will zum Erhalt und zur Steigerung des Vertrauens bei den Aktionären, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit beitragen.

Deshalb unterstützen die Organe der Gesellschaft den Deutschen Corporate Governance Kodex, in der Fassung vom Mai 2012, und sind bereit, diesen freiwillig anzuerkennen und zu befolgen.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex will das Vertrauen der internationalen und nationalen Anlegern, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften fördern. Der Kodex fasst wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Unternehmensleitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften zusammen. Erberücksichtigt in Form von Empfehlungen („soll“) international und national anerkannte Verhaltensstandards und gibt den einzelnen Gesellschaften Anregungen („sollte/kann“) für eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung und -überwachung.

Den vollständigen Text der Fassung vom 15. Mai 2012 finden Sie hier: Mai_2012_D_CorGov

Jährliches Dokument 2015

Nach § 10 Wertpapierprospektgesetzes (WpPG) müssen alle Unternehmen, deren Aktien im amtlichen oder geregelten Markt zugelassen sind, einmal jährlich ein Dokument erstellen, welches alle Informationen enthält bzw. auf sie verweist, die das Unternehmen in den vorausgegangenen zwölf Monaten auf Grund gesellschafts- und kapitalmarktrechtlicher Vorschriften veröffentlicht oder dem Publikum zur Verfügung gestellt hat.

Sie erreichen die von der Funkwerk AG im Geschäftsjahr 2015 veröffentlichten Informationen über folgende Links:

Ad hoc Meldung nach § 15 WpHG:

keine

Hauptversammlung

Einladung zur Haupversammlung 2015: FW_AG-_Einladung_HV_2015

Abstimmungsergebnisse Hauptversammlung 2015: FW Abstimmungsergebnisse Übersicht HV15

Jahres- und Konzernabschluss

Geschäftsbericht 2014: FW_GB14

Zwischenberichte 2015

HJ-Bericht 2015: Halbjahresbericht_2015

Directors‘ Dealings § 15a WpHG

Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats haben im Jahr 2013 keine Transaktionen vorgenommen.

Unternehmenskalender

14. April 2016 
Veröffentlichung Konzernjahresabschluss 2015

28. Juni 2016 
Hauptversammlung 2016

August 2016 
Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2016

Wir weisen darauf hin, dass Informationen, auf die dieses jährliche Dokument verweist, veraltet sein können.

Für Rückfragen steht Ihnen das Investor Relation Team gerne zur Verfügung.

Entsprechenserklärungen

Entsprechend dem Paragraphen 161 des Aktiengesetzes sind Aufsichtsrat und Vorstand von börsennotierten Unternehmen verpflichtet, einmal jährlich öffentlich zu erklären, ob sie den Vorgaben und Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex Folge leisten oder welchen Empfehlungen sie nicht folgen.

Vorstand und Aufsichtsrat der Funkwerk AG haben am 08. Oktober 2012 die nachfolgende aktualisierte Entsprechenserklärung gemäß §161 Aktiengesetz abgegeben:

Aktualisierte Entsprechenserklärung 2012: Entsprechenserklaerung_2012_Aenderung

Entsprechenserklärung März 2012: Entsprechenserklaerung_2012

Vergütungsbericht

Schon seit Jahren ist es für uns ein wesentlicher Aspekt guter Corporate Governance, in verständlicher und transparenter Form das Vergütungssystem zu erläutern. Gemäß dem Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) und der Vorgaben durch den Corporate Governance Kodex hat der Aufsichtsrat bei der Festsetzung der Gesamtbezüge des einzelnen Vorstandsmitgliedes dafür zu sorgen, dass diese in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und Leistungen des Vorstandsmitgliedes sowie zur Lage der Gesellschaft stehen und die übliche Vergütung nicht ohne besondere Gründe übersteigen. Der Aufsichtsrat setzt die Vergütungsstruktur und die wesentlichen Vertragselemente der Vorstandsmitglieder fest und überprüft regelmäßig die Angemessenheit der Verträge.

Vergütungssystem für die Vorstände

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus einer erfolgsunabhängigen und einer erfolgsbezogenen Komponente und wird in Höhe und Struktur vom Aufsichtsrat der Funkwerk AG festgelegt. Darüber hinaus bekommen die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen und Vorsorgezusagen. Im Geschäftsjahr 2010 wurde die Vergütung durch den Aufsichtsrat überprüft.
Das Vergütungssystem für Vorstände der Funkwerk AG sieht vor: Mit den Vorständen werden zeitlich begrenzte Dienstvertrage geschlossen, die für jedes Dienstjahr ein Zielgehalt vorsehen, das aus einer festen und einer erfolgsbezogenen Komponente besteht. Der feste Bestandteil setzt sich aus einem festen Grundgehalt zuzüglich Nebenleistungen, welche die Dienstwagennutzung sowie Versicherungsprämien enthalten, zusammen. Die Vorstandsmitglieder haben Anspruch auf eine Pensionsversicherung, die für jedes Mitglied individuell abgeschlossen wird. Die variable bzw. erfolgsbezogene Komponente ist vom Unternehmenserfolg abhängig.

Bemessungsgrundlagen des Unternehmenserfolgs und somit der variablen Vergütung bei den 2010 wirksamen Dienstverträgen sind das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und der Cash Flow. Bei Beginn und Beendigung der Vorstandstätigkeit innerhalb eines Geschäftsjahres erfolgt eine zeitanteilige Gewährung.

Zusätzlich erhält der Vorstand Aktienoptionen mit längerfristiger Anreizwirkung. Die Ausgabe der Optionen wird vom Aufsichtsrat bestimmt. Die Ausübungsbedingungen sind identisch mit denen anderer Bezugsberichtiger aus der Mitarbeiterschaft. Eine ausführliche Beschreibung des Aktienoptionsprogramms findet sich im Anhang. Im Geschäftsjahr 2010 wurden allen Vorstandsmitgliedern je 6.000 und somit 18.000 Optionen im Zeitwert von 30.240 Euro (2009: 12.000 Aktienoptionen, Zeitwert 26.280 Euro) gewährt. Im Berichtsjahr konnten keine Optionen ausgeübt werden. Im Geschäftsjahr 2010 betrug die erfolgsunabhängige Vergütung aller Vorstände 469,7 TEuro. (2009: 417,7 TEuro) und die Gesamtvergütung 538,9 TEuro. (2009: 532,9 TEuro). In der Gesamtvergütung enthalten ist der zu versteuernde Anteil an der privaten Nutzung des Firmen-Pkw. Vorsorgeleistungen wurden in Höhe von 39 TEuro (2009: 64 TEuro) aufgewendet.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrates ist geregelt in § 12 der Satzung der Funkwerk AG und unterteilt sich in einen fixen und einen variablen Bestandteil sowie in Sitzungsgeld. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat pro Geschäftsjahr eine feste Vergütung in Hohe von 5.000,00 Euro; eine erfolgsorientierte Vergütung in Hohe von 1.000,00 Euro je voller 0,05 Euro für das Geschäftsjahr ausgeschütteter Dividende pro Aktie. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten ferner
ein Sitzungsgeld in Höhe von 1.300,00 Euro je Sitzung. Der Vorsitzende erhalt jeweils den 2-fachen, der Stellvertreter jeweils den 1,5-fachen Betrag der festen Vergütung und des Sitzungsgeldes. Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nicht während eines vollen Geschäftsjahres angehört haben, erhalten die feste Vergütung und die erfolgsorientierte Vergütung zeitanteilig. Sämtliche Vergütungsbestandteile für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr sind zahlbar nach Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, in der der Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt oder festgestellt und ggf. ein Gewinnverwendungsbeschluss gefasst wird. § 113 Abs. 2 AktG bleibt unberührt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten ferner Ersatz aller Auslagen sowie Ersatz der etwa auf ihre Vergütung und Auslagen zu entrichtenden Umsatzsteuer. Im Geschäftsjahr 2010 betrug die Gesamtvergütung 56,3 TEuro (2009: 45,9 TEuro).

Satzung

I.    ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

§ 1  Firma und Sitz

  1. Die Firma der Gesellschaft lautet: Funkwerk AG.
  2. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Kölleda.

§ 2  Gegenstand des Unternehmens

  1. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb …

… Download Satzung: Satzung_ag_2014-07

Aktienoptionsplan

Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass Aktienoptionspläne auf der Internetseite der Gesellschaft in allgemein verständlicher Form bekannt gemacht und im Geschäftsbericht erläutert werden.

Aktienoptionsplan 2000 (42.8 KB): Aktienoptionsplan_2000

Aktienoptionsplan 2005 (21.3 KB): Aktienoptionsplan_2005

Aktienoptionsplan 2008 (47.8 KB): Aktienoptionsplan_2008

Aktienoptionsplan 2010 (48.3 KB): Aktienoptionsplan_2010

Insider Trading Policy

Richtlinie zum Handel mit Funkwerk Wertpapieren

I. Zweck der Richtlinie
Die Beteiligung unserer Mitarbeiter am Unternehmenserfolg ist ein Teil der Unternehmensphilosophie. Deshalb fördern wir den Erwerb von Funkwerk-Aktien mithilfe unseres geplanten Belegschaftsaktienprogramms und des Aktienoptionsprogramms. Der Handel mit Funkwerk Aktien unterliegt dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) und der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Es besteht das Ziel, aktuelle Informationen über das Unternehmen, die Einfluss auf den Kursverlauf haben könnten, allen Aktionären zeitgleich zur Verfügung zu stellen. Diese Richtlinie soll einen Überblick über die gesetzlichen Bestimmungen zum Insiderhandelsverbot geben. Daneben werden Vorschriften festgelegt, die helfen, einen verbotenen Insiderhandel zu vermeiden. Diese Richtlinie ist Bestandteil des Anstellungsvertrags.

II. Betroffener Personenkreis
Insider ist jede Personen, die Kenntnis von einer Insiderinformation hat.

III. Insiderinformation
Eine Insiderinformation ist eine konkrete Information über nicht öffentlich bekannte Umstände, die bereits existieren oder bei denen man mit hinreichender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass sie in Zukunft eintreten. Zudem muss sich diese Information auf Emittenten von Insiderpapieren oder auf Insiderpapiere selbst beziehen. Schließlich ist erforderlich, dass diese Information präzise ist und erhebliches Kursbeeinflussungspotential besitzt.

Insiderinformation können daher sein: Tatsachen, Werturteile, Einschätzungen und unter Umständen sogar Gerüchte, sofern es sich um Umstände handelt, die existieren oder zumindest demnächst existieren werden.

Damit es sich um eine Insiderinformation handelt ist notwendig, dass der jeweilige Umstand nicht öffentlich bekannt ist. Als öffentlich bekannt ist ein Umstand anzusehen, wenn es jedermann möglich ist, von ihr Kenntnis zu nehmen.

Ein erhebliches Kursbeeinflussungspotential wird bejaht, wenn durch die Insiderinformation ein Kauf- oder Verkaufsanreiz für verständige Anleger gegeben ist.

Konkret können Insiderinformation sein: Neuaufnahme von Geschäftsbereichen, Rückzug aus solchen Bereichen; wesentliche Strukturmaßnahmen; Erwerb oder Veräußerung von Beteiligungen; Übernahmeangebote; Kapitalmaßnahmen; Änderungen des Dividendensatzes; Geschäftsergebnisse; Abschluss wesentlicher Verträge; Erteilung bedeutender Patente; maßgebliche Produkthaftungsfälle; Rechtsstreitigkeiten von besonderer Bedeutung; usw.

IV. Insiderpapiere
Insiderpapiere sind Finanzinstrumente, wie beispielsweise Aktien, Aktienzertifikate, Schuldverschreibungen, Genussscheine, Optionsscheine und andere Wertpapiere, die mit Aktien oder Schuldverschreibungen vergleichbar sind, wenn sie an einem Markt gehandelt werden können, sowie Anteile an Investmentvermögen, die von einer Kapitalanlagegesellschaft oder einer ausländischen Investmentgesellschaft ausgegeben werden, Derivate, Zeichnungsrechte auf Wertpapiere. Diese Finanzinstrumente müssen an einer inländischen Börse zum Handel zugelassen oder in den geregelten Markt oder in den Freiverkehr einbezogen sein oder an einer anderen Börse in der Europäischen Union bzw. EWR zum Handel an einen organisierten Markt zugelassen sein. Ausreichend ist bereits, dass ein Antrag auf Zulassung gestellt oder öffentlich angekündigt ist.

Zu diesen Insiderpapieren gehören des weiteren Finanzinstrumente ohne eigene Zulassung zum Handel, deren Preis unmittelbar oder mittelbar von den im vorherigen Absatz aufgeführten Finanzinstrumenten abhängt. Hierzu gehören auch Aktienoptionen aus Aktienoptionsprogrammen.

V. Verbot von Insidergeschäften
Sofern Personen Insider sind, unterliegen sie einem dreifachen Verbot:

1. Erwerbs- und Veräußerungsverbot
Jedem Insider ist es verboten, unter Verwendung einer Insiderinformation Insiderpapiere für eigene oder fremde Rechnung oder für einen anderen zu erwerben oder zu veräußern.

2. Verbot der unbefugten Weitergabe von Insiderinformation
Ferner ist es einem Insider verboten, einem anderen eine Insiderinformation unbefugt mitzuteilen oder zugänglich zu machen. Die Weitergabe von Insiderinformation ist unzulässig, wenn sie nicht im üblichen Rahmen bei Ausübung der Arbeit oder des Berufs oder in Erfüllung von Aufgaben des Insiders geschieht.

3. Verbot der Empfehlung oder Verleitung
Dem Insider ist es schließlich untersagt, einem anderen auf Grundlage einer Insiderinformation, den Erwerb oder die Veräußerung von Insiderpapieren zu empfehlen oder einen anderen auf sonstige Weise dazu zu verleiten. Dies bedeutet, dass ein Insider niemandem, auch nicht Familienmitgliedern, auf Basis einer Insiderinformation empfehlen darf, Wertpapiere der Funkwerk AG zu erwerben oder zu eräußern.

VI. Folgen eines Verstoßes gegen das Insiderhandelsverbot
Bei Verstößen gegen das Insiderhandelsverbot drohen strafrechtliche Konsequenzen in Form von hohen Geldstrafen oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Ferner kann ein Verstoß gegen das Insiderhandelsverbot zur Abmahnung oder sogar zur Kündigung führen.

VII. Sperrfristen („Black-out-Period“)
Um Verstöße gegen das Insiderrecht zu vermeiden, sind Sperrfristen einzuhalten. Das sind Zeiträume, in denen sich Organmitglieder und bestimmte Mitarbeiter verpflichten, keine Wertpapiere der Funkwerk AG zu kaufen oder zu verkaufen.

Die Sperrfrist beginnt immer 10 Tage vor Ende eines Quartals und endet 1 Tag nach Veröffentlichung der wirtschaftlichen Ergebnisse durch eine entsprechende Pressemitteilung. Weitere Sperrfristen können bei wichtigen Ereignissen und Umständen vom Vorstand und vom Aufsichtsrat definiert und bekannt gegeben werden. Für die Ausübung der Aktienoptionen gelten die Fristen in den jeweiligen Aktienoptionsbedingungen.

VIII. Spekulationsgeschäfte
Die Organmitglieder und die bestimmten Mitarbeiter verpflichten sich, erworbene Aktien mindestens 3 Monate zu halten und höchst spekulative Geschäfte mit Funkwerk Wertpapieren wie der Handel mit Puts und Calls sowie Leerverkäufe usw. zu unterlassen.

Vorstand und Aufsichtsrat der Funkwerk AG

Publizitätsrichtlinie

Funkwerk AG – Publizitäts-Richtlinie

I. Zweck der Publizitäts-Richtlinie

Die Funkwerk AG ist ihren Aktionären und der Öffentlichkeit zu hoher Transparenz und offener Kommunikation verpflichtet. Das Wertpapierhandelsgesetz enthält Regelungen über die Publizierung von vertraulichen, nicht öffentlich bekannten Informationen, so dass alle Aktionäre und die Öffentlichkeit schnell und zeitgleich die relevanten Informationen erhalten. Die Funkwerk AG kann die gesetzlichen Vorschriften nur dann umsetzen, wenn alle Mitarbeiter der Funkwerk Gruppe mitwirken.

Diese Richtlinie bestimmt das Verhalten für die externe Kommunikation, ergänzt die Insider Trading Policy und ist von allen Mitarbeitern zur Vermeidung von Rechtsverstößen zu beachten.

II. Allgemeine Grundregel

Verschwiegenheit ist über alle internen Angelegenheiten der Funkwerk-Gruppe zu wahren, die nicht öffentlich bekannt gegeben worden sind. Dazu gehören zum Beispiel Einzelheiten zur Organisation, zu Geschäfts-, Forschungs- und Entwicklungsvorgängen und Zahlen des internen Berichtswesens.

Alle externen Anfragen, die nicht öffentlich bekannte interne Angelegenheiten der Funkwerk-Gruppe betreffen, sind an den Vorstand oder die Investor Relations Abteilung weiterzuleiten. Nur diese sind autorisiert, nicht öffentlich bekannte Informationen extern zu kommunizieren.

Werbung für unsere Produkte und Dienstleistungen ist im vollen Umfang möglich. Produktinformationen, Datenblätter, Messseauftritte sind öffentlich. Auch Unternehmensdaten, die in Geschäfts- und Quartalsberichten, Jahresabschlüssen, ad-hoc Meldungen, Presseerklärungen oder sonstigen Unternehmensbroschüren veröffentlicht sind, können jederzeit von jedem Mitarbeiter weitergegeben werden.

III. Regeln für einzelne Sachverhalte

  • Informationen über die Geschäftsentwicklung, die noch nicht veröffentlicht sind,
    sind generell vertraulich und nicht für die externe Kommunikation bestimmt.
  • Namen von Besuchern im Hause, die Spekulationen über strategische Pläne von
    Funkwerk auslösen könnten, sind vertraulich zu behandeln.
  • Geschäftsangelegenheiten sollten nicht an Orten diskutiert werden, an denen
    Dritte zuhören können, wie öffentliche Aufzüge, Lobbys, Restaurants,
    im Flugzeug, Taxi etc.
  • Vorsicht bei Verwendung von Mobiltelefonen in der Öffentlichkeit oder beim
    Lautsprechen, sofern in der Umgebung Dritte zuhören können
  • Vorsicht beim Umgang mit E-Mail, denn dieses Kommunikationsmedium
    kann auch nicht autorisierte Empfänger leicht erreichen.
  • Falsche oder irreführende Informationen dürfen weder direkt noch indirekt intern
    oder extern kommuniziert werden.
  • Bei einer Aufnahme in das Insiderverzeichnis ist bezüglich der Weitergabe der
    erhaltenen Insiderinformationen sowohl intern an Kollegen als auch extern  an
    Dritte strengste Zurückhaltung zu wahren. Die im Rahmen der Insidertransaktion
    erhaltenen Informationen sind streng vertraulich und weder für die interne noch
    für die externe Kommunikation bestimmt.
  • Gerüchte und Spekulationen, welche die Funkwerk-Gruppe betreffen, sind unver-
    züglich einem Mitglied der Investor Relations Abteilung zu melden.

Diese Aufzählung ist beispielhaft und nicht vollständig. Jeder Einzelfall muss unter Beachtung der Allgemeinen Grundregelbewertet werden. Im Zweifelsfalle wenden Sie sich an die Investor Relations Abteilung.

Vorstand und Aufsichtsrat