Glossar

Adhoc

Kursbeeinflußende Unternehmensmeldungen werden von Aktiengesellschaften im Rahmen von Ad-hoc Meldungen gemäß § 15 des Wertpapierhandels-Gesetzes (WpHG) publiziert. Ad-hoc Meldungen sollen eine gleichmäßige Informationsversorgung aller Marktteilnehmer gewährleisten.

AG

Abkürzung für Aktiengesellschaft und Unternehmensrechtsform, bei der die Gesellschafter, die Aktionäre, an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt sind und darüber hinaus nicht haften.

AktG

Aktiengesetz

Aktie

Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft verbrieft und dem Inhaber Vermögens- und Mitspracherechte sichert (Beteiligungspapier). Der Kurs einer Aktie ergibt sich aus Angebot und Nachfrage an der Börse, er repräsentiert den Wert des Unternehmens.

Aktienindex

Die Aktienindizes beschreiben die Kursentwicklung ausgewählter Aktien, die in einem Index zusammengefasst sind. So setzen sich beispielsweise sowohl der amerikanische Dow Jones Index als auch der Deutsche Aktienindex (DAX) aus jeweils 30 Standardwerten zusammen. Als eine Art Fieberkurve spiegeln Aktienindizes das tägliche Auf und Ab der jeweiligen Börsen oder Segmente wieder. Sie sollen den Kapitalanlegern eine Orientierungshilfe für die Entwicklung der Kapitalmärkte bieten.

Aktienkurs

Preis von an den Börsen gehandelten Aktien. Der Kurs ist als Marktpreis das Ergebnis des im Zeitpunkt der Kursbildung bestehenden Verhältnisses von Angebot und Nachfrage. Wichtige beeinflussende Faktoren sind dabei die wirtschaftlichen Erwartungen, die in ein börsenotiertes Unternehmen gesetzt werden, aber auch volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen (v.a. Zinsen), politische Erwartungen, Spekulationen und Interessenskäufe.

Aktiva

Aktiva umfassen alle Vermögenswerte eines Unternehmens und werden in der Bilanz den Verpflichtungen, den Passiva gegenübergestellt. Ihre Zusammensetzung gibt darüber Auskunft, in welche Werte das Unternehmenskapital investiert worden ist. Ein Überschuß auf der Aktivseite der Bilanz entspricht dem Gewinn eines Unternehmens.

Amtlicher Handel

Das bedeutendste Segment an den deutschen Wertpapierbörsen ist der "Amtliche Handel". Hier sind bspw. die größten und umsatzstärksten deutschen Unternehmen gelistet. Um zum Amtlichen Handel zugelassen zu werden, muss ein Unternehmen bestimmte, von der Deutschen Börse festgelegte, Kriterien erfüllen. Ein weiteres Börsensegment ist der Neue Markt. Hier findet man vor allem Wachstumsunternehmen.

Analysten

Fachleute, die Aktien, Aktiengesellschaften und Aktienmärkte analysieren sowie Kurschancen von Wertpapieren beurteilen. In der Regel sind Analysten bei Banken beschäftigt.

Aufsichtsrat

Gesellschaftsorgan der Aktiengesellschaft, das den Vorstand bestellt, abberuft und überwacht. Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt und vertritt die Interessen der Eigentümer (Aktionäre).

Ausübungspreis

(Strike price, Exercise price, Basispreis) Preis, zu dem der Basiswert bei Ausübung der Option gekauft bzw. verkauft werden kann.

Baisse

Eine Baisse bezeichnet einen länger anhaltenden Kursrückgang an der Börse, der sich über den gesamten Aktienmarkt oder zumindest wichtige Teilbereiche dieser Märkte erstreckt. Gegenteil: Hausse

Belegschaftsaktie

An Mitarbeiter eines Unternehmens, oft zu einem Vorzugspreis, ausgegebene Aktie.

Bilanz

Gegenüberstellung aller Vermögenswerte und Schuldenteile eines Unternehmens zu einem Bilanzstichtag. Dient dem Zweck der Erfolgsermittlung und als Vermögensübersicht.

Cash Flow

Der Cashflow bezeichnet den Zahlungsmittelzufluß eines Unternehmens aus dem Umsatz und anderen Quellen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. In der Bilanz-, Unternehmens- und Aktienanalyse wird der Cashflow auch als Kennzahl zur Beurteilung der Finanz- und Ertragskraft eines Unternehmens verwendet

Begriff

Hat eine Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr einen Bilanzgewinn erzielt, kann sie - sofern die Hauptversammlung sich entsprechend entscheidet - einen Teil oder alles dieses Gewinns an die Aktionäre ausschütten. Der auf die einzelne Aktie entfallende Betrag wird Dividende genannt. Die Höhe des Betrags wird von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagen und von der Hauptversammlung entschieden

Dow Jones

Im Dow Jones sind die 30 amerikanischen Spitzenwerte vertreten. Der nach den Börsenexperten Charles Dow und Davis Jones benannte Index ist das meist beachtete Börsenbarometer weltweit.

EBIT

steht für "Earnings before Interest and Taxes" aus dem Englischen. Dieses operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird gewöhnlich für die Beurteilung der Ertragssituation des Unternehmens, insbesondere im internationalen Vergleich herangezogen. Das EBIT stimmt in der Regel nicht mit dem Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag übereinstimmt. Bei der Ermittlung des Betriebsergebnisses werden bestimmte Kostenbestandteile verrechnet.

Eigenkapitalrendite

Ist das Verhältnis aus Jahresüberschuss und eingesetztem Eigenkapital.

Begriff

Ist eine Kennzahl der Kapitalstrukturanalyse, die den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital angibt. (Eigenkapital geteilt durch Bilanzsumme).

Fremdkapital

Kapital, das einem Unternehmen als Kredit zur Finanzierung von Anlage- und Umlaufvermögen zur Verfügung gestellt wird.

Funkwerk-Gruppe

Die Funkwerk AG und ihre Tochtergesellschaften

Funkwerk

Funkwerk AG, Kölleda

Geschäftsbericht

Der Geschäftsbericht ist der jährliche Rechenschaftsbericht einer Aktiengesellschaft mit Informationen zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftliche Lage der Gesellschaft. Der gesetzlich vorgeschriebene Jahresabschluss ist Bestandteil des Geschäftsberichts.

Begriff

Mindestens einmal jährlich versammeln sich die Aktionäre einer Aktiengesellschaft zur Hauptversammlung (HV). Die HV wählt den Aufsichtsrat und den Abschlussprüfer, fasst Beschlüsse über die Verwendung des Bilanzgewinns, über Satzungsänderungen und andere grundsätzliche Fragen. Außerdem kann sie den Vorstand und Aufsichtsrat zur Durchführung von Maßnahmen der Kapitalbeschaffung ermächtigen. Nur die HV kann den Aufsichtsrat und den Vorstand entlasten.

Hausse

Eine Hausse bezeichnet einen länger anhaltenden Kursanstieg an der Börse, der sich über den gesamten Aktienmarkt oder zumindest wichtige Teilbereiche dieser Märkte erstreckt.Gegenteil: Baisse.

HGB

Handelsgesetzbuch

Begriff

Die Indizes beschreiben die durchschnittliche Kursentwicklung ausgewählter Aktien, die in einem Index zusammengefasst sind. Zu den bekanntesten Indizes gehören zum Beispiel der amerikanische Dow-Jones-Index, der japanische Nikkei-Index und der Deutsche Aktienindex (Dax).

Insider

Personen, welche für den Emittenten tätig sind und bestimmugsgemäß Zugang zu Insiderinformationen haben.

Insiderinformation

ist eine konkrete Information über nicht öffentlich bekannte Umstände, die sich auf einen oder mehrere Emittenten von Insiderpapieren oder auf die Insiderpapiere selbst beziehen und die geeignet wäre, im Falle ihres öffentlichen Bekanntwerdens den Börsen- oder Maktpreis erheblich zu beeinflussen.

Kurs-Gewinn-Verhältnis

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) gibt an, mit welchem Vielfachen des (erwarteten) Jahresüberschusses ein Unternehmen an der Börse bewertet ist. Je niedriger das KGV , desto preiswerter ist die Aktie im Prinzip. Dabei ist allerdings zu beachten, dass verschiedene Branchen unterschiedlich hohe KGVs aufweisen. Außerdem weichen die KGVs von Unternehmen der gleichen Branche z.B. auf Grund unterschiedlicher Marktpositionen, Profitabiltät oder Wachstumsraten voneinander ab. Das KGV eines Unternehmens erlaubt insofern häufig nur im detaillierten Vergleich mit den KGVs und den Fundamentaldaten anderer Unternehmen derselben Branche sinnvolle Aussagen zur Bewertung einer Aktie.

Marktkapitalisierung

Dies ist der Marktwert des Eigenkapitals eines börsennotierten Unternehmens. Man errechnet ihn vereinfacht aus dem Kurswert der Aktie mal der Aktienanzahl.

Passiva

Alle Bilanzpositionen auf der rechten Seite einer in Kontenform dargestellten Bilanz.Informieren über die Zusammensetzung des Kapitals eines Unternehmens (Mittelherkunft) und über einen möglichen Bilanzgewinn des Abrechnungszeitraums. Die Summe aller Passiva stimmt mit der aller Aktiva überein und ergibt die Bilanzsumme.

TecDAX

Der am 24.03.2003 neu eingeführte TecDAX enthält die nach Börsenumsatz und Freefloat-Marktkapitaliserung 30 größten Technologieunternehmen unterhalb des DAX, die im Prime Standard gelistet sind. Er ist der verkleinerte Nachfolgeindex des Nemax50 und knüpft daher nahtlos an dessen Kurshistorie an. Für alle Unternehmen des Prime-Standard gelten erweiterte internationale Transparenzanforderungen. Dazu gehören Quartalsberichte, die Anwendung internationaler Rechnungslegungsvorschriften, mindestens eine Analystenkonferenz im Jahr, Ad-hoc Mitteilungen und laufende Berichterstattung in Englisch sowie ein Unternehmenskalender. Die Zusammensetzung des Index wird alle 6 Monate überprüft.

Umlaufvermögen

Umlaufvermögen sind diejenigen Vermögensgegenstände, die nicht dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, sondern nur kurzfristig im Unternehmen gebunden sind. Sie müssen im Jahresabschluss zusammen mit dem Anlagevermögen und den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen werden.

Volatilität

Vereinfacht ausgedrückt ein Maß für die durchschnittliche Schwankungsbreite von Aktienkursen um ihren Mittelwert. Je höher die Volatilität, desto größer das Risiko bzw. die Chancen des Anlegers.

WKN

WKN ist die Abkürzung für Wertpapierkennnummer. Mit dieser sechsstelligen Nummer lassen sich Wertpapiere in Deutschland eindeutig zuordnen.

Xetra

Xetra ist das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse (Exchange Electronic Trading), das professionellen Marktteilnehmern eine flexible und schnelle Ausführung des Wertpapierhandels ermöglicht.

Technisches

ATM

Asynchronous Transfer Mode (englisch)
Breitband-ISD

BLUETOOTH

Standard für Funkkommunikation mit einer Reichweite von ca. einem Dutzend Metern (Chipsatz, Protokoll)

BOS

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

BZ

Betriebszentrale

CAD

Computer Aided Design (englisch)
Zeichnungserstellung mit Rechnern

CAN-BUS

Controller Area Network

COMPENSER ®

Antennenleitungskompensator

D-NETZ

Mobiltelefon-Netz

DECT

Digital European / Enhanced Cordless Telephone (Standard) (englisch)
Standard für schnurlose Telefone

DIKOS

Digitales Kommunikationssystem

DSP

Digital Signal Processor (digitaler Signalprozessor)

DUALBAND-HANDYS

Handys, die mit zwei verschiedenen Frequenzen arbeiten können

E-NETZ

Mobiltelefon-Netz

EIRENE

European Integrated Railways Radio Enhanced Network  (englisch)
Funkanwendungen der europäischen Bahnen

ETSI

European Telecommunication Standards Institute(englisch) Sitz Nizza

FSA

Freisprechanlage

GPRS

General Packet Radio Service (englisch)
Erweiterung des GSM-Standards zur Datenübertragung (EN 301 3409)

GPS

Global Positioning System

GSM-R

Global System for Mobile Communication - Railway (englisch)
Modifizierter Mobilfunkstandard für die europäischen Bahnen

GSM

Global System for Mobile Communication

HFCS

Hands Free Communication System

HSCSD

High Speed Circuit Switched Data (englisch)
Verfahren zum höheren Datendurchsatz bei GSM-Netzen

IAS

International Accounting Standards

IFRS

International Financial Reporting Standards (englisch)
Nachfolge von IAS

IP

Internet Protocol

IrDA

Infrared Data Association (englisch)
Vereinigung zur Standardisierung von InfrarotDatenübertragungen

ISDN

Integrated Service Digital Network (Dienste integrierendes digitales Netzwerk). Im ISDN werden alle Telekommunikationsdienste zur Übertragung von Sprache und Daten in einem einheitlichen digitalen Netz vereinigt

KIS

Kundeninformationssystem

KomBox

Kommunikationsbox; integriert verschiedene Geräte für den Einsatz in Kraftfahrzeugen, wie z.B. Freisprechanlage mit Schnittstellen für Laptop, PDA, Fax sowie Compenser in einer Box

MESA

Mobile Eisenbahn-Streckenfunkanlage

MOST

Media Oriented Systems Transport

OEM

Original Equipment Manufacturer

PDA

Personal Digital Assistant

PDH

Plesiochrome Digital Hierarchy

PMR

Private Mobile Radio

SDH

Synchronous Digital Hierarchy

SIM

Subscriber Identity Module (personalisierte Chipkarte für Mobiltelefon)

SMD

Surface Mounted Devices

TELEMATIK

Kombination von Telekommunikation und Informatik

TETRA

terrestrial trunked radio; Standard für digitalen Bündelfunk

UIC

Union Internationale des Chemins de Fer

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System
Vehicle Data Acquisition (standardisierte Datenschnittstellen in Kraftfahrzeugen)

VoIP

Voice over Internet Protocol

VPN

virtuelle private Netze

WLAN

Wireless Local Area Network

xDSL

Digital Subscriber Line (englisch)
Zusammenfassung aller DSL-Verfahren