1. Januar 2004:
Funkwerk erweitert durch die Übernahme von Markenrechten und
Technologien der ELMEG Communication Systems sein Produktportfolio im
Geschäftsbereich Enterprise Communication um TK-Anlagen für
betriebliche Anwendungen. Im konvergierenden Markt von Daten- und
Sprachnetzen für Unternehmen, Behörden und Institutionen spielt
Funkwerk damit künftig eine bedeutende Rolle als Systemlieferant.
26. Februar 2004: Kapitalerhöhung
718.000 neue Funkwerk-Aktien werden zum Kurs von 26 Euro
erfolgreich an der Deutschen Börse platziert. Die Emission ist zweifach
überzeichnet, der Kapitalmarkt gibt Funkwerk damit einen
Vertrauensvorschuss auf dem Weg zu weiterem Wachstum.
18. Mai 2004: Die Dividende für die Funkwerk-Aktionäre wird
um 50 Prozent auf 0,30 Euro pro Aktie angehoben.
1. September 2004: Funkwerk
strafft den Geschäftsbereich Enterprise Communication und formiert die
Funkwerk Enterprise Communications GmbH in Nürnberg. Die Aktivitäten
WLAN, Router/Gateway und TK-Anlagen – bisher ARtem GmbH, Bintec GmbH
und Elmeg GmbH - werden zu einer leistungsfähigen Einheit verschmolzen
und integriert.

20. September 2004:
Die Funkwerk-Aktie wird in den Auswahlindex TecDax aufgenommen und
rückt damit in die erste Reihe der deutschen Technologie- und
Wachstumswerte auf.
13. Oktober 2004: Funkwerk
schließt eine letzte Lücke in ihrer Wertschöpfungskette auf dem Gebiet
der Informationssysteme für Verkehrsbetriebe. Durch die 100prozentige
Übernahme der Dresdener KJ GmbH sind jetzt auch stationäre
Anzeigesysteme originärer Teil des Funkwerk-Produktportfolios. Dadurch
hat sich Funkwerk endgültig als Komplettanbieter von
Informationssystemen positioniert.

18. November 2004: Funkwerk rüstet nun auch die Züge
der Schweizerischen Bundesbahn mit digitalen Mobilfunkgeräten aus. Mit
dem Gewinn dieses Projektes behauptet sich Funkwerk erneut gegen starke
europäische Wettbewerber und baut seine Position als führender
Lieferant für diese Technologie aus.
Ende 2004: Auch in diesem Geschäftsjahr konnte die
Funkwerk AG ihre Wachstumsziele deutlich übertreffen. So erzielte das
Unternehmen mit 249,1 Mio. Euro eine neue Umsatzhöchstmarke, die um 40
Prozent über der des Vorjahres (178,6 Mio. Euro) liegt. Der
Konzernjahresüberschuss stieg mit 46,3 Prozent noch kräftiger und
erreichte 15,8 Mio. Euro nach 10,8 Mio. Euro in 2003. Das Ergebnis pro
Aktie verbesserte sich 2004 um 35 Prozent auf 2,03 Euro, obwohl sich
die Anzahl der Aktien im Vergleich zum Vorjahr um über 10 Prozent auf
7.978.150 erhöht hat. Gleichzeitig lagen die Auftragseingänge mit 249,4
Mio. Euro um 51 Prozent über dem Vorjahr (164,9 Mio. Euro). Der Kurs
der Funkwerk Aktie beendete das Jahr 2004 mit einem Kurs von 32,54
Euro. Zum Jahresende gibt es über 1.170 „Funkwerker“.