Februar 2005: Die Funkwerk Dabendorf GmbH schließt
eine Kooperationsvereinbarung mit der Euro Telematik AG, einem
marktführenden Unternehmen aus dem Bereich professioneller
Telematikdienste. Hiermit sollen die kundenorientierten
Hardwarekomponenten von FWD mit der von Euro Telematik entwickelten
Telematikplattform verbunden werden, um so das Know How beider
Unternehmen zum größten Kundennutzen einzusetzen.

Mai 2005: Eine weitere europäische Staatsbahn setzt
bei der Modernisierung ihrer Kommunikationssysteme auf
Funkwerk-Technik. Mit der norwegischen Staatsbahn NSB und CargoNet
wurde ein Vertrag unterschrieben, der eine Lieferung von 500 digitale
Mobilfunkgeräte (GSM-R Terminals) bis 2008 vorsieht. NSB/CargoNet sind
bereits die zehnte europäische Staatsbahn, die Geräte von Funkwerk
einsetzt. Über 11.000 GSM-R Terminals wurden bereits gelieferten und
installierten. Somit ist Funkwerk mit weitem Abstand der weltweit
führende Lieferant für diese Technologie.
Mai 2005: Auf der 5. Hauptversammlung der Funkwerk AG
schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erhöhung der Dividende auf 0,35
Euro je Aktie (Vorjahr: 0,30 Euro) vor. Von der guten
Geschäftsentwicklung des Jahres 2004 sollten auch die Aktionäre der
Funkwerk AG direkt über eine Dividendenausschüttung profitieren.

Juli 2005: Am 01.07.2005 feierte die Funkwerk
Dabendorf GmbH das 15. Jubiläum der Firmengründung. Zum
Unternehmenssitz in Dabendorf waren über 250 Gäste aus Politik,
Wirtschaft, dem öffentlichen Leben sowie Kunden und Familienangehörige
der Mitarbeiter gekommen.
August 2005:
Die Stadt Turin erteilte der Funkwerk plettac electronik GmbH aus
Fürth, nach einer europaweiten Ausschreibung, einen Auftrag über die
Projektierung, Lieferung und Installation des Videoüber-wachungssystems
an Bord der U-bahn-Linie 1 und der Betriebszentrale. Hinzu kamen die
Erweiterung des Videoüberwachungssystems auf den Stationen, im Tunnel
und dem Betriebshof Collegno. Die Funkwerk-Tochter zeigte, dass sie mit
ihrer Technologie als Systemanbieter europaweit wettbewerbsfähig ist.
November 2005: Funkwerk
erweitert sein Technologiespektrum und wird auf dem Markt für die TETRA
Mobilfunksysteme aktiv. Dazu wurde eine exklusive Entwicklungs- und
Vermarktungskooperation mit dem niederländischen Systemspezialisten
Rohill Technologies B.V. unterzeichnet. Es werden Angebote von
digitalen Funksystemen für Verkehrsbetriebe, Behörden und
Sicherheitsdienste forciert.
Dezember 2005: Das
Geschäftsjahr schloss Funkwerk mit unter dem Vorjahr liegenden Umsatz-
und Ergebniszahlen ab. Die Gesamterlöse sanken um knapp drei Prozent
auf 242,0 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) ging auf 17,1Mio.
Euro zurück. 2005 markierte für Funkwerk eine Übergangsphase, in der es
vor allem darum ging, die erreichten Marktpositionen abzusichern und
Potentiale für das zukünftige Wachstum weiter auszubauen. Trotz des
geringeren Jahresüberschusses bietet die Funkwerk AG ihren Aktionären
eine stabile Dividende. Der 6. Hauptversammlung für das Geschäftsjahr
2005 wurde einen Ausschüttung von 0,35 Euro pro Aktie vorgeschlagen.