Mobile Fahrgastraumüberwachung

Expandierende Kosten durch Vandalismusschäden, ein kontinuierlich steigendes Beförderungsvolumen, sowie die zunehmende Angst vor Anschlägen und anderen Straftaten erfordern ein modulares Sicherheitskonzept. Dabei steht nicht nur die stationäre Sicherheit an Bahnhöfen und Haltestellen, sondern auch die mobile Fahrgastraumüberwachung in Zügen, S- und U-Bahnen oder Bussen zur Dokumentation und zeitnahen Strafverfolgung im Mittelpunkt.

Fahrgastraumüberwachung_Funkwerk

Robuste und Bahn-zertifizierte Hardware
Extreme Umgebungstemperaturen, Feuchtigkeit und Vibrationen – die raue Umgebung im Bereich der Schienenverkehrstechnik verlangt nach robuster Hardware. Funkwerk verbaut ausschließlich Hardware, die den hohen Anforderungen im Schienenverkehr standhalten und nach DIN EN 50155/ EN 50121 zertifiziert sind.

META-Kennzeichnung der Videobilder
Die Anbindung des Videosystems an ein vorhandenes Fahrgastinformationssystem ermöglicht die Kennzeichnung der aufgezeichnetetn Videobilder mit relevanten META-Daten wie z.B. Kamera-Nummer, Wagen-Nummer, Ort/Haltestelle, Kurs-Nummer, Datum/Uhrzeit). Das erlaubt ein komfortables Filtern, Suchen und schnelles Auffinden von Videoaufzeichnungen.

Gerichtsverwertbarer Export der Videobilder
Die Videobilder aus den Fahrgasträumen von Zug, Bahn oder Bus werden lokal aufgezeichnet und können jederzeit exportiert werden. In Verbindung mit der exakten META-Kennzeichung der Videobilder wird eine lückenlose und gereichtsverwertbare Dokumentation von Ereignissen ermöglicht.

Der Export kann dabei manuell per Netzwerkanbindung, Wechseldatenträger und Auswertestation erfolgen oder, je nach vorhandener Infrastrutur, per WLAN und AccessPoints (z.B. bei längerem Aufenthalt in Bahnhöfen oder nach Betriebsende in den Abstellanlagen).

Videoaufschaltung im Führerstand
Auf einem zusätzlichen (optionalen) Monitor können Livebilder aus den Fahrgasträumen im Führerstand angezeigt werden. Die Aufschaltung der Videobilder kann dabei sequenziell oder manuell durch den Fahrer erfolgen. Bei einem Alarm (z.B. Betätigen des Nothalts) oder bei manueller Aktivierung durch den Fahrer werden die relevanten Videobilder automatisch aufgeschalten und separat gesichert aufgezeichnet.

Überwachung der Bahnsteigkante
Durch die Integration von Video-Rückspiegeln erlangt der Zug- bzw. U-Bahnfahrer eine vollständige Übersicht vom Ein- und Ausstiegsbereich. So kann er ohne weiteres Personal oder technischen Hilfsmitteln sicherstellen, dass sich beim Schließen der Türen nicht noch Fahrgäste im Türbereich befinden.

Anbindung an Zentralensystem
Funkwerk ist nicht nur Spezialist für mobile Überwachungslösungen sondern bereits seit Jahrzehnten führend im Bereich der videogestützten Überwachung großer Areale und Objekte. Zahlreiche nationale und internationale Bahnhöfe wurden so bereits mit Videosicherheitstechnik von Funkwerk ausgerüstet. Sowohl bei der mobilen als auch bei der stationären Überwachung wird das von Funkwerk entwickelte Video-Managementsystem eingesetzt und so eine vollständige Kompatibilität beider Systeme ermöglicht.